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Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/evangelische-kirche_aid_55908.html

Evangelische Kirche

Bischöfin Käßmann reicht Scheidung ein

Die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann lässt sich scheiden.

Bischöfin Margot KäßmannDie 48-Jährige habe nach 26 Ehejahren die Scheidung eingereicht, teilte die Landeskirche in Hannover am Donnerstag mit.

Käßmann leitet seit 1999 die mit mehr als drei Millionen Mitgliedern größte evangelische Landeskirche. Sie zählt zu den bekanntesten Vertretern der evangelischen Kirche in Deutschland und bezieht regelmäßig Stellung zu religiösen und gesellschaftlichen Themen.

ZUM THEMA

Erstmals lässt sich eine Bischöfin scheiden

Mögliche Folgen für Käßmanns Amtsführung waren zunächst unklar, da es das erste Mal ist, dass eine amtierende Bischöfin sich scheiden lässt. Der Kirchensenat erklärte am Donnerstag einmütig, der Bischöfin in ihrer schwierigen Situation zur Seite stehen und sie in der bewährten Führung ihres Amtes mit allen Kräften unterstützen zu wollen. Die Lage wurde in Abwesenheit der Bischöfin eingehend beraten. Die Lübecker Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter ist zwar ebenfalls geschieden, allerdings trennte sie sich bereits vor ihrer Wahl im Jahr 2000.

Anders als bei den Katholiken gibt es in der evangelischen Kirche die Möglichkeit der Wiederheirat. Bei evangelischen Pfarrern erfolgt im Falle einer Scheidung inzwischen keine automatische Versetzung mehr, wie die Landeskirche erklärte.

Eckhard Käßmann ist Pfarrer in Kassel

Eckhard Käßmann arbeitet als Pfarrer im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Kassel. Das Paar hat vier Töchter im Alter von 16 bis 25 Jahren. Über den Kreis der Kirche hinaus bewegte Käßmann im vergangenen Sommer die Menschen, als sie nach einer Brustkrebs-Operation betroffenen Frauen Mut machte.

 

Kommentar Menschenrechtler Roland Schmidt

Scheidungen kann und wird es immer wieder geben, weil wir Menschen oft sehr unterschiedlich in unserem Verhalten sind. Das alleine dürfte vor Gott kein Problem sein, wenn wir feststellen müssen, es funktioniert in diversen Beziehungen nicht, weil man auf geistiger Ebene einfach nicht füreinander geschaffen ist. (Drum prüfe, wer sich ewig binde - ist auch keine Garantie für eine ewig anhaltende Beziehung)

Das Problem der Kirche ist schlichtweg die feige und hinterhältige Verlogenheit den Menschen gegenüber.

Wie will man ein gutes Vorbild sein, und Mitmenschen den Weg weisen, wenn man sich selber an die Vorgaben nicht hält? Wenn die Scheidung aus Bequemlichkeit (Karrieredenken) angeführt wird, dann steht das im Widerspruch zu dem, was Christus uns gelehrt hat. Christus würde solche Leute scharf kritisieren, als "scheinheilige Pharisäer" und "heuchlerische Schriftgelehrte".

Und was macht die parteibuchpolitische kapitalistische Kirche? Sie versetzt Pfarrer in andere Kirchengemeinden, oder wie jetzt hier, sie lässt alles wie es ist. Und ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt und verdient es sich gänzlich ungeniert.

Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt - und die Sünden vergeben wir uns auf Erden selber!

http://www.repage7.de/member/glaubensportal

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Quelle: http://www.national-zeitung.de/Artikel_03/NZ47_3.html

Kein großartiges Signal

So waren in Trier zehn (!) Wahlgänge vonnöten, bis sich die Vertreter der Evangelischen Kirchen überhaupt einigen konnten und mit 121 von 135 Stimmen Huber an die Spitze des Rates der 24 Evangelischen Landeskirchen wählten. "Die Welt" schreibt über das Prozedere, dass "wie in der Politik die Fraktionen, hier etwas vernebelnd ,Gruppen‘ genannt, einander belauerten. Ihre Wortführer wieselten wie parlamentarische Geschäftsführer hin und her, trafen Absprachen, versuchten auf Unentschlossene einzuwirken. Und wie in der großen Politik spielte auch hier die Farbenlehre eine Rolle. Damit sich im Rat wirklich alle konfessionellen Richtungen vertreten finden, wurde gewählt, bis auch diese Vorgabe, verankert in der Grundordnung der EKD, erfüllt war".

 

"Gschaftel"-Huber und linker Radikalinski?"

In den Porträts, die von Huber veröffentlicht wurden, wird der Mann als "machtbewusster Kirchenpolitiker, kühl bis ans Herz" geschildert, der umtriebig nur ein Ziel verfolgte: seine Karriere. Bevor Huber 1993 (als Wendegewinner der Deutschen Einheit) die Leitung der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg übernahm, war er Professor für Sozialethik in Marburg und Heidelberg. Doch keineswegs zur Seelsorge oder zu den geistigen Nöten und Sorgen der Mitteldeutschen zog es Huber, sondern als SPD-Mitglied erhoffte er sich zunächst ein Bundestagsmandat, auch drängte er sich in die verschiedensten politischen Gremien und Zirkel.

Im Nationalen Ethikrat äußerte sich der karrierebewusste Mann zur Gentechnik, dann verteidigte er das so genannte Kirchenasyl abgelehnter Zuwanderer und selbstredend äußert sich Huber auch über die Ehen Homosexueller, über den Embryonenschutz oder den "Rechtsradikalismus" in Deutschland. Vor allem zu letzterem Thema kann man Huber als exzellenten Fachmann bezeichnen. Nicht nur, weil er seit 1987 nicht müde wurde zu predigen, dass der "Antikommunismus das Haupthindernis für Frieden und Verständigung" sei.

Vor allem jedoch in seinem Elternhaus bekam der neue EKD-Präses mit auf den Lebensweg, dass zu hohem Amte nur der "berufen" wird, der sich den jeweils Mächtigen und dem von ihnen ausgeblasenen Zeitgeist anschließt. Hubers Vater musste es wissen, war er doch 1933 der wichtigste Vertreter der "Kieler Schule", welche eine Umgestaltung des deutschen Rechts nach den Grundsätzen der NS-Weltanschauung anstrebte. "Rasse" und "Volksgemeinschaft" waren die wichtigsten Theoreme Ernst Rudolf Hubers bis zum Ende des Dritten Reiches. Sohn Wolfgang, gelehrig und aufgeweckt, erkannte sehr schnell, dass nach 1945 nicht rechts-, sondern linksgestrickt Mode ist. Demonstrativ stellte der Mann eine Bonhoeffer-Büste auf und er erklärte lautstark, dass DVU-Wähler eine "Schande für Deutschland" seien. Die "Mittelbayerische Zeitung" schreibt, dass Huber sich "scharf zu äußern versteht – in Debatten um Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus". Der neue EKD-Vorsitzende, soviel lässt sich zusammenfassend feststellen, die deutschen Kirchen wird er nicht füllen.

 




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