Kirche sind wir alle!

 



Kirche sind wir alle!
  Startseite
  Kirche Lügt!
  Weihnachtspredigt
  Osterpredigt
  Pflingstpredigt
  Predigt01
  Predigt02
  Predigt03
  Predigt04
  Predigt05
  Predigt06
  Predigt07
  Predigt08
  Predigt09
  Predigt10
  Predigt11
  Predigt12
  Predigt13
  Predigt14
  Martin Luther
  Kirche heute
  Klartext
  Jesus Diskussion
  Gästebuch
  Kontakt

 


Webnews



http://myblog.de/jesusjesus

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Was ist eigentlich gerecht und was ist ungerecht?

Liebe Gemeinde!

In Matthäus 20 steht über gerechte Behandlung geschrieben:

Die Arbeiter am Weinberg

Wenn Gott sein Werk vollendet hat,( wenn wir alte dieses Leben hier verlassen haben] dann wird es sein wie bei einem Weinbergsbesitzer. Er stellt früh am Morgen Arbeiter ein, die für ein Silberstück B Stunden bei ihm arbeiten sollen. Um die Mittagszeit sieht er noch mehr Arbeitslose auf dem Marktplatz, die er ebenfalls für ein Silberstück beschäftigt, die 4 Stunden, bis zum Feierabend, arbeiten sollen. Und selbst eine Stunde vor Feierabend stellt er noch weitere Arbeitslose für ein Silberstück ein, die nur noch eine Stunde zu arbeiten brauchen.

Nach Feierabend zahlt er alle Arbeiter aus, so wie es vereinbart worden ist. Die Letzten werden zuerst ausbezahlt, dann die, welche gegen Mittag gekommen sind, und zum Schluß die, die den ganzen Tag geschuftet haben.

Daraufhin ärgern sich die zuerst und die danach eingestellten über diese „ungerechte" Behandlung. Sie hätten mehr Geld verdient, als wie die zuletzt Beschäftigten, und sie hätten auch zuerst entlohnt werden müssen, so ihre Argumente. Und der Weinbergsbesitzer antwortete ihnen: „Habe ich etwa mein Versprechen gebrochen? Habe ich euch belogen und betrogen? Ich habe allen das Geld gegeben, welches ich ihnen versprochen habe. Auch habe ich nicht gesagt, wer wann seinen Lohn zuerst, und wer seinen Lohn zuletzt bekommt. Ich habe gesagt, ihr bekommt euren Lohn nach Feierabend. Daran habe ich mich gehalten!"
Und Jesus schloß: „So werden vor Gott die Letzten die Ersten sein, und die Ersten die Letzten!"

In diesem Gleichnis geht es um zwei Punkte. Zum einen um den sogenannten „gerechten Lohn", und zum anderen um die Rangfolge, wer denn zuerst seinen Lohn in Empfang nehmen würde.

Jesus sagte ganz klar und deutlich, daß sich der Weinbergsbesitzer an sein Versprechen gehalten hat.
Hätte er den ersten 3 Silberlinge versprochen, den zweiten 2 Silberlinge, und den dritten 1 Silberling,- und hätte er die Auszahlung nach der Länge der Beschäftigungszeit geknüpft, niemand hätte sich darüber beschwert.

Sr aber haben wir hier einen Zustand, den wir oft als moralisch verwerflich bezeichnen, juristisch aber nicht verwertbar. Wir empfinden eine subjektive Ungerechtigkeit, die wir nicht stillschweigend hinnehmen wollen.
Aber Jesus macht uns allen klar, jeder Arbeiter kam freiwillig. Niemand wurde zur Arbeit gezwungen, die mündlichen Verträge wurden eingehalten. Der Weinberg gehört dem Besitzer, und der Besitzer kann über sein Eigentum bestimmen, wie er es für richtig hält.

Lügen und Betrügen wären Verträge, die etwas versprechen, was von einem Teil der Vertragspartner nicht eingehalten wird. So etwas ist dann auch juristisch verwerflich, und wird entsprechend bestraft, wenn der Richter gesetzestreu richtet. Wenn z.B. bei Versicherungen gewisse Prämien versprochen werden, wenn der Schadensfall eintritt, und wo dann monatelang nichts passiert, und man dann noch feilschen will, um weniger bezahlen zu müssen. Oder wenn Vermieter dubiose Nebenkosten vorlegen, die durch nichts belegt sind, oder Arbeitgeber eben hinterhältig den ausgehandelten Lohn kürzen. Beispiele von Vertragsbruch gibt es genug.

Und wer eben ständig von Gott redet, den Namen von Jesus Christus hochleben läßt, aber heimlich in die eigene Tasche wirtschaftet, weil ihm weltlicher Besitz und Karriere mehr bedeuten, als wie das Paradies, der begeht Vertragsbruch mit dem positiven Geist der Schöpfung.

Auf der anderen Seite werden die Letzten, die gläubigen Menschen, die auf der Strafe schlafen, in Obdachlosenasylen,- oder diejenigen, die ehrenamtlich in der 3.-Welt tätig sind, um Hunger und Krankheiten mithelfen zu lindern, die werden viel früher vor der Schöpfungen ihren gerechten Lohn empfangen, als wie kirchliche Oberhäupter und ihre Untergebenen, die andere Mitmenschen in die Irre geführt haben, und sich selbstgerecht als Götter aufgespielt haben. Sie werden die Letzten sein, weil sie die härtesten Urteile empfangen werden.




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung