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2. Predigt-Text mit Deutung

Der Apostel Paulus hat der griechischen Gemeinde in Korinth, laut Bibelinhalt, mehrere Briefe geschrieben. Ich möchte mich auch in dieser Predigt mit dem l. Brief befassen, und beginne mit Vers. 6, wo Paulus über die weltlichen Gerichtsverfahren schreibt, und im Vers 5 mit dem Satz: „ Es heißt doch in den heiligen Schriften: Ihr müßt die Bösen aus eurer Mitte entfernen." endet.

„ Wenn einer von euch mit einem Mitchristen Streit hat, wie kann er da vor ungläubige Richter gehen, anstatt die Gemeinde entscheiden zu lassen? Ihr wißt doch, daß das Volk Gottes einst die Menschheit richten wird. Und da seid ihr nicht fähig über Kleinigkeiten zu urteilen? Wißt ihr nicht, daß uns sogar das Urteil über Engel zusteht? Dann doch erst recht über Streitigkeiten des täglichen Lebens! Und ihr laßt solche Fragen von Leuten entscheiden, auf die ihr herabseht! Ich sage dies, damit ihr euch schämt. Hat unter Euch keiner soviel Verstand, daß er einen Streit zwischen Brüdern schlichten kann? Muß wirklich ein Bruder gegen den anderen prozessieren, und das auch noch vor Ungläubigen?

Es ist schon schlimm genug, daß ihr überhaupt Prozesse gegeneinander führt.
Warum laßt ihr euch nicht lieber Unrecht antun? Warum laßt ihr euch nicht überforteilen? Statt dessen tut ihr selber Unrecht und übervorteilt andere, und das unter Brüdern!"

Bei der Übersetzung dieser Zitate ist sehr viel verwirrendes dabei, was im Grunde keinen rechten Sinn ergibt. Man muß das Leben wirklich von unter her kennen, um die Wahrheit aus diesem Text deuten zu können. Paulus hat höchstwahrscheinlich was ganz anderes gesagt und niederschreiben lassen.

Ich habe in meinem Geist reingehört und Eingebungen erhalten, wie sie in Verbindung mit diesem Brief einen Sinn machen.

„Schau mal ( meldet sich der Geist in mir ), wenn die wirklich bösen Menschen, die Hinterhältigen, die sich einen frommen und gerechten Anschein geben, wenn die in eurer Mitte bleiben, dann verderben sie euch und ihr fallt im Glauben um. Wenn ihr euch nicht von bösen Menschen befreit, dann vereinnahmt das Böse euch.

Ihr seid alle Brüder und Schwestern. Ihr habt Gesetzgebungen, um das böse von euch zu trennen. Ihr habt Juristen, Politiker, Pfarrer, Beamte, die euch und die christlichen Werte verteidigen sollen, die sich im Dienst der heiligen Sache stellen sollen. Ihr seid alle im Namen Jesu Christi getauft.
Der Pfarrer genau so wie der Richter, der Beamte genau so wie der Obdachlose, und der Politiker wie der Arbeiter. Und dennoch funktioniert die Gemeinschaft in der Praxis nicht. Warum? Die Menschen haben aus Recht und Gesetz ein mieses und dreckiges Geschäft gemacht. Diese Menschen sind ungläubig. Sie sind verlogen, heuchlerisch und böse. Stoßt sie aus eurer Mitte, nennt sie beim Namen, mit ihren Schandtaten. Sie sind es , die dafür sorgen, daß ihr euch wegen jeder Kleinigkeit in die Wolle bekommt. Sie könnten christlich schlichten, aber sie wollen es nicht. Sie glauben an ihre begrenzte Macht und an Geld. Sie glauben nur an das was sie sehen und besitzen. Hätten diese Leute den rechten Glauben in sich, sie würden sich nicht selber wie Götter aufspielen. Diese anderen Leute, Pfarrer, Beamte und Politiker, statt das Justizwesen vom Volk kontrollieren zu lassen, betet man sie als falsche Götzen an, und rechtfertigen diese Willkür des Bösen.

Es ist schlimm, wenn sich Menschen wegen Kleinigkeiten vor dem weltlichen Gericht fertig machen, wenn einer mit Steinen nach dem anderen wirft, wenn nur darauf gelauert wird, daß der andere einen Fehler machen könnte. Aus
diesen Kleinigkeiten werden Gewaltverbrechen konstruiert, von denen, die selber vor keinem Verbrechen zurückschrecken."

Im Brief heißt es dann weiter:„ Für Menschen, die Unrecht tun, hat Gott keinen Platz in seiner neuen Welt. Macht euch nichts vor! Menschen, die Unzucht treiben oder Götzen anbeten, die die Ehe brechen oder mit Partnern aus dem gleichen Geschlecht verkehren, Diebe, Wucherer, Trinker, Verleumder und Räuber werden nicht in Gottes neue Weit kommen. Solche gab es früher auch unter euch. Aber jetzt seid ihr reingewaschen. Ihr seid Gottes heiliges Volk geworden und könnt vor seinem Urteil bestehen. Ihr seid mit Jesus Christus verbunden und habt
den Geist unseres Gottes erhalten."

Paulus richtet sich hier an die Menschen von Korinth, die den heiligen Geist in sich aktiviert haben, und wissen, was richtig und was falsch ist. Für Menschen, die Unrecht tun, für die ist kein Platz in Gottes neuer Welt. Es sind in erster Linie die Menschen, die Alkohol, Rauschgift und Tabletten zu sich nehmen und damit ihre Persönlichkeit verlassen. Es sind Menschen,
die den Paulus in sich tragen, aber aus sich selber einen Saulus machen, ein Schwein, ein Diener des Bösen.

Und nun schaut euch einmal um. Wie viele Pfarrer, Politiker, Juristen sind Alkoholiker, Drogensüchtig, oder Tabletten-abhängig? Was muß erst geschehen, damit so ein Mensch ausgewechselt wird? Nicht nur die groben Fehler, die im Dienst begangen werden, es sind auch die Fehler in den Krankenhäusern, bei fahrlässigen Betriebsunfällen, oder Unfälle auf den Straßen, bis hin zu Mord und Totschlag unter einstigen Freunden.

Was passiert denn konkret gegen dieses Teufelszeug? Die Industrie argumentiert mit Arbeitsplätzen, und alles bleibt wie es ist. Die Täter decken sich untereinander, und die Opfer bleiben überall auf der Strecke. Juristen, Politiker, Beamte, Geistliche, sie zocken uns finanziell ab, sie sind Diebe, Verbrecher, Mörder, Verleumder, und sie schützen sich gegenseitig.
Sie glauben, ihnen kann nichts passieren. Sie glauben, daß mit dem Tod alles aus und vorbei ist, und deshalb verhalten sie sich so böse.

Mir wäre es auch lieber, die Schöpfung würde so viel von ihrer Herrlichkeit preisgeben, damit dieses Böse auf der Welt eingedämmt würde. Ich aber habe diese Welt nicht geschaffen, und auch nicht die Menschen. Also muß ich se-
hen, wie ich in dieser Realität klar komme. Und ich bete für mich, daß ich standhaft bleibe, und dafür belohnt werde.

Wie es bei Paulus heißt, so möchte auch ich vor dem jüngsten Gericht bestehen können, mir zumindest die Chance dazu erarbeiten und erhalten.

Hin und wieder lese ich Berichte über Menschen mit Zivilcourage, die von ihrem Handeln wirklich überzeugt sind und dafür unbeugsam stehen. Dann sehe ich, es gibt noch andere Menschen auf dieser Welt, die den heiligen Geist
aktiviert haben, gerichtet gegen alles weltliche. Ich sehe dann, wie Menschen Richter, Staatsmänner, Unternehmer, Beamte, Geistliche - öffentlich benennen, mit deren Schandtaten,- das sie dafür verantwortlich sind, daß das Böse diese Welt beherrscht. Dann lese ich, und erfahre es an mir selber, wie die reine Meinungsfreiheit ( erwiesene Tatsachenbehaup-tungen ) verfolgt und verurteilt wird, von den Verbrechern da oben. Sie sind es, die lügen und betrügen, weil sie ihre eigenen Schandtaten, ihre Verbrechen, nicht vertragen können. Sie konstruieren dann aus der Wahrheit üble Nach-
rede, Verleumdung und Beleidigung. Damit begehen sie weiteres Unrecht, statt in der Sache zu diskutieren, zu schlichten, und versuchen Fehler abzustellen. Sie betreiben Rechtsbeugung!

Schaut euch unsere Juristen an, unsere Politiker, unsere Beamten, wer ist denn von denen barmherzig, gütig und treu im Glauben? Wer geht denn von denen vor die Öffentlichkeit und verrät Kollegen, die sich nicht an Recht und
Gesetz halten? Wer läßt denn unschuldig Verurteilte frei, oder demonstriert gegen Ungerechtigkeit und Kriege in kritischer Form?
Ist es nicht so, daß diese Leute mit allerlei billiger Ausreden kommen? Das diese Lügner, Betrüger und Feiglinge sich hinter den Worten der Bibel verstecken, aber in ihren Taten dem Bösen dienen? Und von solchen scheinheiligen Pharisäern und heuchlerischen Schriftgelehrten sollen wir uns trennen. Sie haben in der Mitte wirklicher Christen nichts verloren!

Und ich komme auch zu den Zitaten mit dem Ehebruch, und das gleiche Geschlecht nicht lieben dürfend.

Wir haben hier auf der Erde eine sehr verlogene sexuelle Doppelmoral, die Gott so nie gewollt hat. Es fängt schon mit diesem verlogenen Psychoterror an, daß alle Menschen, die keinen Sex haben, Christus nahe stehen würden,
rein von Sünde.

So einen Schwachsinn hört man oft von katholischen Nonnen und Priestern, die es dann heimlich hinter Kirchenmauern treiben. Nicht selten werden dann Kinder für perverse Neigungen mißbraucht. Oberhäupter und Kollegen decken
dann auch noch das wirklich begangene Verbrechen.
Diese Doppelmoralisten sollten sich einmal fragen, ob Christus denn vom Klapperstorch gebracht worden ist, oder vom Weihnachtsmann? Oder ob Christus von einer weiblichen Scheide einer jungen Frau geboren wurde? Ist es
nicht so, daß die Menschheit bereits ausgestorben wäre, würde man auf verlogene Priester und Nonnen hören, oder anderer Kleingläubiger mit gleicher Einstellung? Wenn jemand auf Sex verzichten möchte, dann ist das jedem seine eigene Sache. Aber niemand hat das Recht den Stempel des Psychoterrors auszupacken, daß Sex grundsätzlich etwas schlechtes sei.
Die friedliche Sexualität gehört mit zur Schöpfung, wie Essen und Trinken auch.

Auch dieser Ehebruch, ( noch nie waren die Scheidungsraten so groß wie heute ) ist eine Sache für sich. Da schließt man vor Gott den Bund für das ganze leben, bis das der Tod euch scheide, doch viele glauben nicht an Gott. Ganz in weiß, mit einem Blumenstrauß, Nadelstreifenanzug, Luxus in Hülle und Fülle, groß Angeben vor der Öffentlichkeit, unsterblich verliebt tun, und kaum kehrt der Ehealltag ein, kleinere Streitigkeiten, geht es vor den Scheidungsrichter, statt auch hier zu schlichten.
Zum einen heiraten viele zu früh und überstürzt, ohne sich richtig zu testen. Sie sind dann gar nicht reif für eine dauerhafte Beziehung.
Zum anderen auch hier die verlogene sexuelle Doppelmoral, daß man vor der Ehe keinen Sex haben dürfte. Gleiche Moral gilt auch für Ehepaare, die viele Jahrzehnte miteinander verheiratet sind, und bei anderen Menschen sexuelle Abenteuer suchen. Ehebruch aber begeht der, wer eine vor Gott geschlossene Ehe zerbrechen will, indem er die verheiratete Frau, oder den
verheirateten Mann, aus der Ehe rausreißen will. Das ist Ehebruch, oder wenn still und heimlich der Partner betrogen wird. Wenn aber beide Teile in der Ehe zueinander stehen und sich sexuelle Abenteuer mit anderen Menschen gönnen, auf freiwilliger Basis, dann ist das ein Stück Ehrlichkeit, was zu weniger Scheidungen führt.

Mit dem Zitat: „ Es ist verboten, Partner aus dem gleichen Geschlecht körperlich zu lieben " wird ebenfalls sehr viel kirchlicher Mißbrauch betrieben .

Viele blinde Pharisäer gehen seit 2000 Jahren einher und verurteilen Lesben und Schwule. Männer die Männer lieben, und Frauen die Frauen lieben, werden als Geisteskrank und minderwertig abgestempelt. Auch hier oft von Pfaffen und Juristen, die heimlich Kinderpornos schauen oder sich selber mit Gewalt Sex nehmen, den sie nicht freiwillig bekommen.
Mit dem eigenen Geschlecht ist hier die Familie und enge Verwandtschaft gemeint, die sogenannte Inzucht. So etwas gehört unter Strafe verboten, der Geschlechtsverkehr eines Mannes mit einer Frau aus der gleichen Familie.

Diese Stelle in der Bibel ist wieder Beleg dafür, daß man mit dem Geist verstehen muß, was hier gemeint ist.

Paulus will uns deutlich machen, beim Verurteilen sind die Menschen sehr schnell bei der Hand, auch beim Fingerzeig mit der Doppelmoral. Aber statt den Dreck vor der eigenen Haustür wegzukehren, statt sich den Balken vor
den eigenen Augen zu entfernen,- wird hinter den Fenstervorhängen feige kontrolliert, ob der böse Nachbar nicht wieder etwas angestellt hat, was man dem lieben Richter anzeigen kann. Und weil der Richter nach Lust und Laune urteilt, ist die Chance groß, daß die Minderwertigkeitskomplexe befriedigt werden, wie bei der Stasi und dem III.-Reich.





 



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